Das Schokoladen-Einmaleins

Mit Ragusa den internationalen Tag der Schokolade feiern


Genießer und Naschkatzen haben allen Grund zu feiern – am 7. Juli, dem internationalen Tag der Schokolade.

Zu diesem Anlass gewährt das Traditionsunternehmen Chocolats Camille Bloch SA Einblicke in die Geheimnisse der Schokolade und deren Herstellung. Die passende süße Spezialität zum Feiertag liefert der Qualitäts-Chocolatier mit Ragusa, der Kultschokolade aus der Schweiz. Die Sorten Classique, Noir und Blond sorgen an einem besonderen Tag wie diesem für abwechslungsreiche Genussmomente.

Der Alleskönner

Dass sich die Schokolade die Widmung eines eigenen Ehrentages verdient hat, steht außer Frage. Doch die Köstlichkeit bietet noch viel mehr. Schon bei den Azteken galt Schokolade als Aphrodisiakum, weil Kakao das Endorphin Phenylethylalanin enthält – ein Glückshormon. Ungesüßtes Kakaopulver beinhaltet außerdem ein bis drei Prozent Theobromin, das chemisch dem Koffein ähnlich ist. Es wirkt auf den Organismus anregend und leicht stimmungsaufhellend. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Schokolade deshalb sogar in Apotheken als Stärkungsmittel verkauft. Aktuellen Studien zufolge wirkt der tägliche Verzehr von dunkler Schokolade zudem wie ein natürliches Anti-Stress-Mittel. Beim Schokoladen-Verzehr sind Europäer ganz vorne mit dabei. Die Deutschen und die Schweizer liegen auf den ersten beiden Plätzen. In Deutschland konsumiert jeder Einwohner fast zehn Kilogramm der süßen Versuchung.

Schokoladenexpertise seit Generationen

Die Geburtsstunde von Ragusa geht zurück ins Jahr 1942. Zum damaligen Zeitpunkt waren Rohstoffe wie Kakao knapp und mussten sparsam eingesetzt werden. Der Unternehmensgründer Camille Bloch wollte auf den vollen Schokoladen-Genuss jedoch nicht verzichten und begegnete dem Mangel mit einer kreativen Idee: Er fügte der Schokolade eine Praliné-Masse aus Haselnüssen hinzu und verfeinerte diese mit ganzen gerösteten Nüssen. Der Chocolatier schichtete die Füllung, überzog sie auf beiden Seiten mit einer feinen Schokoladenschicht und schnitt schließlich rechteckige Stücke daraus. Ragusa war geboren. Bei der Namenssuche erinnerte sich der Unternehmensvater an die Stadt Ragusa, das heutige Dubrovnik in Kroatien, wo er einst seine Ferien verbrachte.

Camille Bloch wählte den wohlklingenden Namen, weil er für alle Landessprachen passte.

Schokoladen-Sprache übersetzt

Zwischen erlesenen Zutaten und dem Genuss der feinen Spezialitäten liegt ein langer Produktionsweg, sprachliche Herausforderungen inklusive. Debakterisieren, Conchieren und Vorkristallisieren sind Begriffe, die bei Schokoladenliebhabern eher für Stirnrunzeln sorgen. Camille Bloch hilft, diese Wissenslücken zu schließen und übersetzt die Fachsprache. Den Anfang machen die Kakaobohnen. Vor deren Verarbeitung werden sie aufwendig gereinigt und von Mikroorganismen befreit – oder auch debakterisiert. Nach dem Rösten, Brechen und Mahlen entsteht eine dickflüssige Masse. Zusammen mit den Basiszutaten Zucker, Milchpulver und Kakaobutter wandert diese weiter zum Walzen und Conchieren. Hier wird die Masse durch gleichmäßiges Rühren und Erwärmen veredelt. Der bittere Geschmack verflüchtigt sich, das Ergebnis ist zartschmelzende Schokolade mit einem vollen Aroma. Anschließend geht es zum Vorkristallisieren. In diesem Schritt sinkt die Temperatur schrittweise. Das erleichtert die spätere Weiterverarbeitung. Die eine oder andere Geheimzutat rundet das Ragusa Geschmackserlebnis ab.

Dreifach genießen

Wann, wenn nicht am Tag der Schokolade, ist der ideale Anlass, um nach Herzenslust zu naschen und auch mal Neues zu probieren. Eine vielfältige Auswahl bietet Camille Bloch mit seiner Produktfamilie Ragusa. Ob Classique, Noir oder Blond – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Alle drei Sorten verführen mit ihrer feinen Praliné-Füllung und ganzen Haselnüssen. Während Ragusa Classique auf den klassischen Vollmilch-Geschmack setzt, überzeugt die zartherbe Variante Ragusa Noir durch einen Kakaoanteil von 60 Prozent. Ragusa Blond ist das neueste Familienmitglied und verspricht Schokoladen-Fans durch blonde Kuvertüre mit dezenter Karamellnote einen besonderen Genuß

Über Camille Bloch

Chocolats Camille Bloch SA wurde 1929 von Camille Bloch in Bern gegründet und produziert seit 1935 ihre Spezialitäten in Courtelary im Berner Jura. Heute wird das Unternehmen in dritter Generation von Daniel Bloch geleitet. Die Firma beschäftigt 180 Mitarbeitende und produziert pro Jahr ca. 3.900 Tonnen Schokolade, insbesondere die Klassiker Ragusa und Torino, sowie Spezialitäten mit Mousse- und Liqueurfüllung. 20 Prozent der Produktion gehen in den Export. Neben der Schweiz sind Deutschland, Frankreich, Italien, Dänemark und Nordamerika die Hauptmärkte.

Traditionelle Rezepte, Savoir-Faire und Innovation sind die Basis des Erfolgs von Chocolats Camille Bloch. Daniel Bloch nennt drei Erfolgsfaktoren für die erfolgreiche Entwicklung des Familienunternehmens: Eigenständigkeit, engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine gute Balance zwischen Tradition und Erneuerung. Mehr im Web: www.ragusa.ch